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Tokyo
IM November geht es für mich nach Okinawa – die Vorfreude bringt mich dazu, einen (weiteren) kleinen Bericht über meine letzte Reise nach Japan zu schreiben.

Über Kyoto, Koyasan und Nara hab ich vor Monaten bereits berichtet, die Hauptstadt Tokio habe ich aber bisher ausgelassen. Einen besonderen Grund gibt es dafür eigentlich nicht – vielleicht ist es einfach schwierig, einer Metropole mit 37 Millionen Einwohnern (in der Tokio Region) gerecht zu werden. Ich versuche daher auch gar nicht erst einen Reiseführer zu schreiben, schließlich war ich nur wenige Tage in Tokio und habe nur einen sehr kleinen Einblick in diese faszinierende Stadt gewinnen können. Ich erzähle daher einfach chronologisch was ich dort gemacht habe, viel Spaß beim Lesen und beim Betrachten der Bilder!

Fotoausrüstung

Als Fotoausrüstung hatte ich seinerzeit eine kleine ONA Bowery Kameratasche mit diversen Kameras und Objektiven dabei:
Sony NEX A6000 mit SEL1018 UWA Zoom
Olympus OMD-EM-1 mit M.Zuiko 45mm F1.8
Olympus PEN E-PL5 mit Samyang Fisheye / M.Zuiko 17mm F1.8

Tag 1 – Ankunftstag und Unterkunft

In Tokio haben wir einer Unterkunft namens NUI Hostel im Stadtteil Taito in der Nähe des Tokio Towers übernachtet. Kann ich sehr empfehlen, wenn einfache Unterkünfte kein Problem darstellen. Das Hostel besitzt auch eine tolle Bar in der auch sehr viele Einheimische sind und in der auch immer mal wieder Bands spielen, man kommt sehr gut in Kontakt und die Angestellten sind super nett. Ach ja, und das Essen ist ebenfalls sehr gut.

Tag 2 – Skytree (oder auch nicht), Senso-Ji und Grünanlagen

Da wir in fußläufiger Entfernung zum Skytree wohnten sind wir da an unserem ersten Tag direkt mal hingelaufen. Unglücklicherweise war zu der Zeit noch Golden Week, die Ferienwoche der Japaner. Die Wartezeit war dementsprechend 4 Stunden – um sich überhaupt anstellen zu dürfen :D.  Also hatten wir den Besuch dort verschoben, Bilder von oben gibt es daher später. Von unten konnten wir den Skytree aber schon mal betrachten:

Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Japaner sind übrigens wirklich außergewöhnlich. Wir hatten am ersten Tag einen Selfie vor dem Skytree gemacht und ein ca. 75-jähriger Mann bot direkt an ein Bild von uns zu machen. Zu meinem Erstaunen legte er sich direkt auf den Boden um den entsprechenden Winkel zu bekommen und natürlich konnte er mit der Kamera direkt perfekt umgehen .

Weiter ging es dann zum Senso-Ji Tempel, hier war dann auch Einiges los . Dort entstand direkt eines meiner persönlichen Lieblingsbilder des Urlaubs, weil es ein wenig die Essenz des Urlaubs für mich einfängt: Menschenmassen, starke Identifikation mit dem Land und trotzdem Entspannung und Freundlichkeit in den Gesichtern. Das Bild wurde dementsprechend auch das Titelbild dieses Artikels.

 In unmittelbarer Nähe gab es noch eine schöne Grünanlage, dort hatten wir das Glück, eine traditionelle Hochzeit zu sehen. Aus Diskretionsgründen wollte ich nicht so nah ran und leider hatte ich kein Teleobjektiv dabei, ganz so ernst wie man vielleicht immer denkt geht es bei der traditionellen Hochzeit aber auch nicht zu .

Tag 3 – Katzencafe, Tischtennis WM und Tokyo Tower

Der dritte Tag bietet wenig „Tokio“ im eigentlichen Sinne da zwei Events im Vordergrund standen – Ein Besuch im Katzencafe sowie bei der Tischtennis WM, die gerade dort stattgefunden hat. Da ich Tischtennisspieler bin, hatte ich in weiser Voraussicht im Vorfeld Karten fürs Halbfinale besorgt, in dem sich theoretisch Japan und Deutschland hätten gegenüberstehen können. Tja, so kam es dann auch zum Glück. Mangels schneller Telebrennweite konnte ich von der Action wenig einfangen, dafür gibt es also Eindrücke aus der Menge inkl. Selfie.

War ne tolle Stimmung und da die Japaner höflich sind haben die direkt neben mir sitzenden Japaner auch brav immer etwas für die Deutschen geklatscht .

An dem Tag gab es dann auch noch einen Besuch in einem Katzencafe – für mich als Katzenfan war das auf jeden Fall Pflichttermin.

Zeit für den Tokio Tower war abends aber noch:

Tag 4 – Yoyogi Park, Shibuya und Akihabara

Am vierten Tag wurde wieder Vollgas gegeben – wobei der Yoyogi Park trotzdem gemütlich ist:

Die Shibuya Kreuzung kennst sicher jeder – natürlich musste ich dort auch hin und ein paar Bilder machen. Da ist schon Einiges los:

Auch Akihabara ist einen Besuch wert – ich war zwar nicht in einem Maiden Cafe aber auch von außen gibt es dort Einiges zu sehen ;).

Tag 5 – Skytree und Hafengegebend

Nachdem die Golden Week nun vorbei war hatten sich die Menschenmassen beim Skytree gelegt, nach ner komfortablen Stunde Wartezeit konnte man bereits den Ausblick über die Stadt genießen – und der ist spektakulär:

Da der Skytree-Besuch nicht den kompletten Tag füllt, waren wir auch in der etwas weniger populären Hafengegend. Dort kann man immerhin eine große Gundam Statue bewundern:

Tag 6 und Streetbilder

Hier jetzt noch einige Bilder vom letzten Tag, an dem wir noch ein wenig in der Stadt umhergeirrt sind und dazu noch Impressionen der Menschen in Tokio. Ich freue mich schon auf die Reise nach Okinawa, dann gibt es Nachschub aus Japan.

Ich hoffe der kurze Reisebericht hat gefallen. Wenn ihr Fragen oder Tipps für Tokio habt schreibt es gern in die Kommentare unten!

                           

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Pierre Aden

Ich bin ein Hobby-Fotograf der aktuell in Frankfurt wohnt. Wenn ich nicht gerade verreise oder fotografiere spiele ich gern Tischtennis / Squash oder schaue TV Serien. Ich arbeite in einer Deutschen Bank im Bereich Anti-Money-Laundering.

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